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Ausgangspunkt für den Aufbau des professionell arbeitenden Bayerischen Studiennetzes wird der Forschungsbereich Hämatologie und Onkologie sein, von wo aus sukzessive weitere Indikationsgebiete im Studiennetz aktiviert werden. Zum momentanen Zeitpunkt setzt sich das Studiennetz aus folgenden Vertretern der medizinischen Einrichtungen der fünf Medizinischen Fakultäten in Bayern zusammen: • III. Medizinische Klinik der TU-München, vertreten durch Hr. Direktor Prof. C. Peschel,
• Klinik f. Hämatologie-Onkologie des Universitätsklinikums Regensburg, vertreten durch Hr. Prof. Dr. R. Andreesen,
• II. Medizinische Klinik der LMU Würzburg, vertreten durch Hr. Direktor Prof. Dr. H. Einsele,
• III. Medizinischer Klinik, Klinikum Großhadern der LMU- München, vertreten durch Hr. Direktor Prof. Dr. W. Hiddemann,
• V. Medizinische Klinik der Universitätsklinikum Erlangen, vertreten durch Hr. Prof. Dr. A. Mackensen, Erlangen und
dem Münchner Studienzentrum der TUM, vertreten durch Hr. Geschäftsführer R. Bredenkamp sowie den Koordinatorin Fr.Elisabeth Lindner-Pöppl Zielsetzung
Die Kliniken der fünf Medizinischen Fakultäten der bayerischen Universitäten bauen eine innovative und professionelle Zusammenarbeit untereinander auf, die es erlaubt, unter ICH-GCP-Rahmenbedingungen klinische Prüfungen und Versorgungsforschungsprojekte durchzuführen. Eine entsprechende Infrastruktur mit Geschäftsstelle, zentralem Datenmanagement und personellen wie sächlichen Ressourcen an den beteiligten Standorten wird hierfür etabliert. Das Bayerische Studiennetz ist an Partnerschaften an den jeweiligen Standorten mit leistungsfähigen Abteilungen von nicht-universitären Krankenhäusern und Schwerpunktpraxen zur gemeinsamen Durchführung von Studienprojekten interessiert. Die Teilnahme an nationalen und internationalen multizentrischen Studienvorhaben ist beabsichtigt. Eine vertrauensvolle und langfristige Kooperation zur pharmazeutischen, biotechnologischen und medizintechnischen Industrie wird aktiv gesucht. Geeignete Maßnahmen zur Stärkung des Bekanntheitsgrades des Bayerischen Studiennetzes in der Fachöffentlichkeit werden aufgebaut und durchgeführt
Umsetzung und Status Quo
Die Geschäftsstelle des Bayerischen Studiennetzes ist am Münchner Studienzentrum (MSZ) des Klinikums rechts der Isar der TU München angesiedelt. Während der Aufbauphase ist der Geschäftsführer und die Funktion eines Koordinators in der Geschäftsstelle angesiedelt. Gemeinsame Aufgaben sind die Unterhaltung der Kommunikation zwischen den Studiennetzen, Unterstützung bei der Vorbereitung, Koordinierung und Durchführung von Studienprojekten im Studiennetz, Qualitätssicherung (SOP’s) und Sicherstellung des Monitoring, Unterstützung bei Anträgen (Behörden, Ethik) und Verträgen (Industrie, CRO’s), Pflege von Industriekontakten, Aufbau und Koordination des Datenmanagements bzw. der IT-Struktur, Aufbau und Pflege weiterer Kooperationen, Öffentlichkeitsarbeit und Fort- und Weiterbildung. Weitere personelle und sächliche Ressourcen sind an den fünf Standorten zusätzlich zu den bestehenden Studiensekretariaten geschaffen worden.
Vorstand und Beirat
Der Vorstand des Bayerischen Studiennetzes bildet sich aus jeweils einem Vertreter der Kliniken der fünf Medizinischen Fakultäten der bayerischen Universitäten. Die Ernennung erfolgt seitens der jeweiligen medizinischen Fakultäten. Aufgaben des Vorstands sind Vereinbarungen festzulegen, die das Verhältnis der Mitglieder/Studienzentren im Bayerischen StudienNetz regeln, sowie die Diskussion und Verabschiedung von gemeinsamen Anträgen und Studienprojekten.
Darüber hinaus ist ein Beirat eingerichtet worden, dieser besteht aus zwei Vertretern der pharmazeutisch- biotechnischen und medizintechnischen Industrie, einem Vertreter des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Verkehr und Technologie und drei Vertretern der bayer. Wissenschaft und berät den Vorstand in der Entwicklung und Ausgestaltung des Netzwerkes und soll „Türöffner“ in weiteren Bereichen sein sowie die Leistungsansprüche ans Bayerische Studiennetz formulieren und überwachen.
Für die einzelnen, vom Bayerischen Studiennetz initiierten und geförderten klinischen Prüfungen und Versorgungsforschungsprojekte, wird dem Vorstand ein wissenschaftlicher Projektleiter als Leiter der klinischen Prüfung bzw. als koordinierender Prüfarzt benannt. Für die Teilnahme an multizentrischen, klinischen Prüfungen wird jeweils ein medizinisch-wissenschaftlicher Studienkoordinator bestimmt.
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